TBE Star-Race

Dieses Wochenende fand das Team Black Elite Star-Race auf dem Lindenerberg in Hannover statt.
Freitag stand die Zeitqualifikation ins Haus und so machten sich knapp 40 Fahrer auf den Weg nach oben zur Sternwarte wo das Startgatter stand.
Zuvor mussten allerdings die Fahrer größtenteils die Strecke aufbauen, was seine Vor- und Nachteile hatte. Etliche Schikanen wurden eingebaut und „Back-To-The-Roots“-Obstacles, wie ein Stapel aus Baustellenabsperrungsfüsse, über die man einen Bunnyhop machen musste, fanden sich auf der Strecke.
Die Sprünge, vielmehr die Buckel waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, konnten aber mit etwas Technik geschluckt und abgesurft werden.
Der untere Teil der Strecke, der aus einer Wiese, die leicht bergan verlief, bestand, verlangte nochmal alle Kraft der Fahrer ab.
Wer also den Start vor der ersten Schikane für sich entscheiden konnte und auf der Wiese durchhielt, fuhr den Sieg nach Hause.
Freitagnachmittag hatte es anfangs noch etwas geregnet und ich fuhr nochmal nach Hause, um Stollenreifen aufzuziehen, denn der Wechsel von Asphalt, Holzrampen und der Wiese hätten es bei Nässe in sich gehabt.
Ich versuchte in meinen Runs mich am Start soweit wie möglich vorzukämpfen und liess im Mittelteil nur noch rollen, da dort keine Überholungsmöglichkeit bestand und sammlte Energie, um auf den Wiesenstück nochmal angreifen zu können.
Viele Fahrer erhofften sich nicht sehr viel von ihrer Platzierung, da vier niederländische Elitefahrer mitfahren, die beim Dirtmasters-Festival beim 4X letzte Woche schon Guido Tschugg auf Rang zwei verdrängten und die Top 5 dominierten.
Meine Qualiläufe beendete ich mit einem 1., 2. und 3. Platz, was für mich den Einzug ins Finale bedeutete. Vorher nur erträumt schaffte ich es bis ins kleine Finale und wurde kurz vor Oliver Lustenberger (Hannover) 7. in der Herrenklasse. Vor uns reiten sich zwei weitere Deutsche, unter anderem Daniel Jahn – die Niederländer behaupteten also das Siegertreppchen für sich.
Ein sehr schönes Rennen, das mal wieder gezeigt hat, dass in Hannover und vorallem Norddeutschland bikemässig Einiges geht und sogar internationale Fahrer davon Wind bekommen.
Die geringe Zuschauerzahl hat etwas am Eventfeeling genagt, aber nichts desto trotz sehr schön!
4-Cross Männer-Klasse:
1. Jurg Meijer
2. Daniel Pirjkel
3. Michiael Garcia
4. Joey Veghel
5. Daniel Jahn
6. Stefan Scherz
7. Philipp Gerken
8. Oliver Lustenberger