Portes Du Soleil – Tag 11-12

Dienstag 2:30h, wir schrecken auf, irgendwas war am Balkon, Stimmen, Geräusche …
Ja, da war was: Unsere Klamotten und wahrscheinlich zwei Typen, die mit denen über alle Berge waren. Sämtliche Protektoren, Jerseys, Hosen, etc. waren futschikato. Unsere Diebe sind wahrscheinlich per Räuberleiter in die erste Etage auf unseren Balkon geklettert und haben sich bedient.
Leider waren wir noch etwas zu verschlafen, um zu merken, was los war, trotzdem gingen wir noch eine gute Stunde durch Morzine – vergeblich. Ich kam noch glimpflich davon, meine gruene Platzangsthose und meine O`Neal Knieschoner sind weg. Wester wurden dagegen Sachen im Wert von 880€ geklemmt.
Ok, gestern morgen zu Polizei, die kein Englisch sprechen kann, und das in Morzine, wo gut 50% englische Biker sind.
Nichts destotrotz wollten wir noch Fahrradfahren und eierten rueber nach Avoriaz auf eine alte Schweizer Meisterschaftsstrecke, der wir an manchen Passagen nicht gewachsen waren. Hier dann nochmal einen kleinen Skinny mitgenommen und noch einmal die Kuhweidendownhill, bei dem ich genau an der gleichen Stelle wie neulich, einen Platten bekam. Es gibt doch nichts Schöneres bei einem Alpenpanorama mit Sicht auf den Mont Blanc Schlauch zu wechseln.
Auf der Rückfahrt nach Morzine durften wir noch für umme den Bigairbag testen. Eigentlich genau das Gleiche wie ein Foampit, nur dass der Schaustoff ein riesen aufgeblasener Luftsack ist, in die man reinspringt und wenn man Glück hat, auch rausfahren kann. WENN… irgendwas habe ich jetzt am Knöchel, als ich kopfüber wieder rauspurzelte.
Am Abend fuhren wir nochmal unsere Hausstrecke Pleney, wo Boris und Wester Fotos machten.
Heute morgen ging es früh raus, denn wir hatten uns vorgenommen, ein paar Trails in der Schweiz abzuchecken. Auf dem Weg trafen wir auf David Kretz, der den 16m Drop in die Wiese sprang und seine Freundin, mit denen wir neulich schon was unternommen hatten. Nach technischen Startproblemen, erreichten wir auch den ersten Lift. Constantins Fahrrad wurde an einer Gondel hinter ihm eingehaengt, kam oben verzweifelt an, wo denn sein Bike sei und fuhr sofort wieder runter. Sein Bike wurde allerdings direkt hinter ihm ausgeladen und er stieg in die Gondel wieder ein, wo sein Bike dranhing …
Schnell stellte sich heraus, dass einige „schöne“ Uphills auf uns zukommen werden. Wir erreichten schliesslich Châtel, wo noch einige Strecken und der Anne-Charoline Chausson downhill auf uns warteten. Der Rückweg war sehr anstrengend, weil wir die Landstrasse zurückschieben mussten, während der Asphalt unter uns schmilzte. Ein großer Bikerbus hatte leider keinen Platz mehr für uns. Sehr schön ist, dass der Liftpass auf der Buslinie extra für Downhiller, gilt.
Nach diesen Strapazen erreichten eben unser Chalet.