Kanada Tag 9-11 – Vancouver Island

Nach Kelowna hatten wir einen sehr zeitintensiven Ritt nach Vancouver Island vor uns.
Während unser Wohnmopped made with American „pride“ um die 50L/100km verzehrte juckelten wir bis in die Nacht hinein nach Vancouver. Dort angekommen fuhr uns doch glatt die letzte Fähre des Tages vor der Nase weg und wir mussten direkt vor dem Ferry Terminal bis morgens um 7h warten. Die Gelegenheit nutzten wir und packten unseren Grill aus und hatten ein sehr feines BBQ mitten auf der Autobahn. Ein paar Kanadier mussten wir über German Cars, WWII und vielem mehr aufklären.
Wir setzten über und fuhren Richtung Mt. Washington, wo u.a. das alljährliche „Bearclaw Invitational“ stattfindet. Der Bikepark besitzt um die 20 Strecken, wobei die Streckenpflege eher vernachlässigt wird. Die meisten Drops haben eine flache Landung; hinzu kommt noch, dass die Chickenways, um jene Drops zu fahren quasi unfahrbar sind, da sich die Abfahrten fast senkrecht in den Boden bohrten und für Anfänger erst recht nicht fahrbar sind.
Besonders angetan hatte uns ein Stepup mit ca. 30m Steilabfahrt und raketenmäßigem Kick Richtung Himmel.
Leider gab unsere Helmcam den Geist auf und wir konnten seit dem kein Footage mehr sammeln.
Am Abend fuhren wir nach Ladysmith, um Fabians Gasteltern von seinem Schoolexchange von vor ein paar Jahren zu besuchen. Den Tag liessen wir mit Bier in ihrem Jacuzzi und Pool ausklingen.
Zu schade, aber der letzte Tag endete mit Regen, genau wie am Ankunftstag vor zwei Wochen. Um unsere Radls nicht ganz zu vermoccern ging es zurück nach Vancouver City, um ein wenig zu shoppen und den Kanadaaufenthalt im Cambies mit brauchbarem kanadischem Weizen zu begiessen.

Alles in allem war es ein super Bikeroadtrip, abgesehen von unserem durchgerockten verpekten Wohnmobil und dem kaum vorhandenen Internet.
Die Trails hier drüben sind schon sehr einzigartig, wie zB. „Expecting To Fly“ in Squamish mit seinem in einen Steinkicker eingemeißeltem Namen. Jeder Trail hat, vorallem in Whistler, seine kleinen Gimmicks und macht ihn daher besonders. Insgesamt hatten wir uns das Biken hier drüben anspruchsvoller vorgestellt, da die tricky Trails so sehr angepriesen wurden.
Wir haben aufjedenfall vor wiederzukommen, allerdings das nächste Mal nur nach Whistler und mit Pickup. Over & out.

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