iXS-EDC #4 Bischofsmais

Zum Finale des iXS-European Downhill Cups reisten Jasper und ich schon am Donnerstag an. Somit konnten wir gemütlich am Freitag Morgen zusammen mit den Soulis die Streckenbegehung in Angriff nehmen.
Auf der Fahrt nach Bischofsmais nähe Regensburg wurden wir fast Zeuge eines Autounfalls auf der Autobahn. Wir kamen nur einige Sekunden später, da der Stau auf der Gegenspur gerademal 20m lang war. Das Unfallauto, welches komplett bis zur B-Säule zusammengedrückt war, war noch das geringere Übel, da der (tote) aus dem Fenster hängende Fahrer sofort ins Auge stach …
Das Wetter bestand aus einem Sonne-Wolken-Mix, der glücklicherweise auch das ganze Wochenende anhielt. Denn im Regen wollte eigentlich keiner auf der überwiegend steinigen Strecke fahren.
Das Freitags Training lief sehr gut. Zusammen mit dem Alutech Soulrider Rudel Fahrern fuhren wir durchgehend Trains und ich konnte mir meine Line „zusammenbauen“, da es vorallem im oberen Teil mehrere schnelle Linien gab. Der mittlere Teil der Strecke war etwas vom ursprünglichen Streckenverlauf abgeändert worden und war somit eine der Schlüsselstellen. Der technische Part gefiel mir sehr gut und man konnte durch gezieltes Pushen noch einiges an Geschwindigkeit und Fluss rausholen.
Das letzte Drittel der Strecke bestand hauptsächlich aus engen schnellen Kurven, vielen Sprüngen und Stellen, wo man sich Fehler leisten konnte, die man aber nicht mehr auszumertzen waren.
Der Seeding Run am Samstag verlief erfreulicherweise sehr gut, obwohl ich nur eine 2:41 in das Ziel brachte. Als Verbesserung für das Finale am Sonntag nahm ich mir drei Sekunden vor. Am Sonntag war es wie am Morgen zuvor wieder sehr rutschig, da der Morgentau noch nicht abgetrocknet war. Auf ging es und es wurde nochmal die eine oder andere Line ausprobiert.
Ich fühlte mich sicher und war sehr optimistisch was den Finalrun anging. Ich traf alle meine Lines, hatte leider einen herben Verbremser, der sicherlich mit ein zwei Sekunden zu Buche geschlagen hatte, und konnte über meine Erwartungen hinaus noch ganze fünf Sekunden auf den Vortag gut machen. Letztendlich hiess es für mich Platz 64. in dem durchaus hochrangig besetzten Starterfeld.
Vielen Dank für Speis‘ und Trank während der kleinen Riders Party am Samstag Abend geht an die Orga, die auch das ganze Wochenende sehr gut war. Auch die Streckenposten hatten erfreudlicherweise ihren Job im Gegensatz zu den anderen Rennen sehr gut geleistet. Danke auch an Maui fürs B&B.

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