3. Enduro Challenge

Das Endurofahren den Winter über musste sich ja irgendwie auszahlen. Und genau dies konnten Jasper und ich letzten Sonntag auf der 3. Enduro Challenge in den Harburger Bergen in Hamburg unter Beweis stellen. Auch der Zeitumstellung trotzten wir und ich hatte mir meinen Wecker sicherheitshalber auf 5h gestellt. Jasper hatte da seine Schwierigkeiten und hat seine Langweile Sonntags morgens mit Fernsehgucken kompensiert … ;)
Mit am Start war auch Hilde, mit dem wir nach gut einer Stunde Fahrt die Kärtner Hütte  am Ausgangspunkt erreichten. Pünktlich um 9h machten wir uns zur ersten Prüfung auf den Weg. Das Format war relativ einfach: 25km Gesamtfahrleistung, auf die fünf Wertungsprüfungen auf für alle Fahrer unbekannten Strecken verteilt wurden. Die geschlossene (35 Mann-) Truppe fuhr dann immer von Zeitnahme zu Zeitnahme – quasi eine große familiäre Tour.
Daniel Jahn erbarmte sich gezwungenermaßen als Zeitnehmer, da sein Daumen ein paar Tage vorher den Geist aufgegeben hatte. Uwe Buchholz organisierte zusammen mit Matthias Faber die ganze Session.
Die erste Strecke führte zum Erstaunen der Meisten quasi nur über Forstautobahnen und Highspeed über eine Wiese. Kurz vor Ziel der ersten Prüfung hatte ich die Markierung im Gebüsch falsch gedeutet und bog in die falsche Richtung ab. Mein Rad geschultert joggte ich durchs Unterholz auf der Suche nach der Zielgerade, als auch schon mein Vorfolger an mir vorbeikam.
Rennlauf Zwei und Drei liefen bei mir soweit gut, bis ich kurz vor Ende des Letzteren meine Kette verlor und den Rest ins Ziel rollern musste. Die Streckenlängen von drei vier Minuten konnte man schnell unterschätzen, da es viele knackige Gegenanstiege gab und man im Blindflug über den Trail düste. Immer auf der Suche nach der nächsten Markierung und unwissend , was einen nach der nächsten Kurve erwartet, ist schwieriger als man sich vorstellen kann. ;)
Bei der vierten Prüfung bustelten wir noch ein bisschen am Start herum baute eine kleine Kurvenkombi ein. Der Rest bestand nur aus flachen Passagen, auf denen man ständig am Gas hängen musste.
Stop 5 führte quasi nur geradeaus, aber durch viele langgezogene Senken mit Wurzelfeldern, die man bestens doublen konnte.
Zum Schluss wurde gemeinsam zum Ausgangspunkt zurückpedaliert und bei „Wein, Weib & Gesang“ in der Kärtner Hütte der Tag ausklingen gelassen und die Sieger prämiert.
Am Ende des Tages hiess es für mich bei meinem ersten Rennen diese Saison trotz der zwei herben Fehler noch Platz 8 hinter Carlo Dieckmann.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Organisatoren und die Preise für alle Fahrradfahrer.
Das Format schreit nach mehr: Gemeinsames Fahrradfahren für alle gleiche Verhältnisse, weil niemand die Trails kennt und Leistungsdruck durch die Zeitnahmen für die, die wollen.

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