Dirtmasters Festival – iXS-GDC #1 Winterberg

Das Dirtmasters ist seit vier Jahren DAS Mountainbike Freerideevent in Europa – genauso fest etabliert ist es in meinem Terminplan – letzten Mittwoch ging es los.
Mittwoch Anreise & Party.
Donnerstag „Pit Chat“, Photoshoot & Party.
Freitag bis Montag (Renn-)Stress (ausser für Jasper, der in der Lizenz Eliteklasse kein Platz mehr ergattern konnte und die vier Tage mehr Alkohol vernascht hat als ich Wasser getrunken habe ;)).


Pünktlich zum Wochenende wurde die Sonne angeknipst und die Downhillstrecke getrocknet – perfekte Bedingungen also. Das Training am Freitag lief für mich gut, da ich mich auf dem losen Waldboden sehr wohl fühlte. Die Wartezeiten in der Liftschlange waren für meinen Geschmack nicht so schlimm, wie die Vorjahre und so kam ich auf ganze sechs Abfahrten in vier Stunden Training.


Samstag Vormittag nutzte ich die Zeit, um die nach und nach mehr ausgebombte Strecke zu analysieren und neue Lines auszuprobieren. Mein Seedingrun sollte um 18h stattfinden und so vergangen noch etliche Stunden, in denen sich mehr und mehr Wurzeln blicken liessen. Etwas „freestyle“ ging es demnach in meinen Qualilauf, den ich im Pumptrackstyle ins Ziel brachte. Der Boden war mittlerweile griffig geworden.


Sonntag konnte ich noch meine vier Trainingsläufe absolvieren, wobei keiner richtig gelingen wollte. Allerdings verzichtete ich das ganze Wochenende auf Sektions- und Teamtraining und kam überraschend gut alleine zurecht. ;)


Obwohl das Sonntagstraining nicht richtig flowig war, ging ich optimistisch an meinen Finalrun um kurz nach 15h. Meine „Pumptrackpassagen“ aus dem Seedingrun löste ich durch Treten ab und konnte mein Ziel, mich um fünf Sekunden zu verbessern, auf Sechs ausweiten. Beim vorletzten Sprung „verlor“ ich noch meine Pedale, konnte aber absetzen und ins Ziel rollen. Am Ende wurde mein gutes Gefühl mit einem 100. Platz etwas gedämpft, doch bei der Worldcupkonkurrenz und meiner Zeit von 2:04 war ich doch sichtlich zufrieden.
Nach einem Blick eben nochmal auf die Ergebnisliste, bin ich immer noch stoked was die Zeiten anbelangt: Teilweise verteilen sich 15-20 Fahrer auf eine Sekunde.


Für die Meisten ging es am Sonntagabend nach Hause, doch wir hatten uns vorgenommen noch das Endurorennen am Montagvormittag mitzunehmen. Von angekündigten 300 Fahrern fanden sich nur 80 am Start – etwas schade. Die sechs Wertungsprüfungen, waren schon wie zuvor Ende März in Hamburg bei der Enduro Challenge, für alle Fahrer unbekannt. Gestartet wurde am Contitrack und Ziel war die Lifttalstation. Die restlichen Etappen befanden sich in der nahen Umgebung auf teils frisch abgesteckten Trails mit tiefem Nadelwaldboden oder über eine große Baustelle und waren durchschnittlichen 1 1/2 Minuten lang.
Ich war wieder mit meinem 4X-Radl unterwegs, das nahezu perfekt für die Gegebenheiten war. Wir starteten in Gruppen, zusammen mit der Ruhrpottconnection um LAST-Bikes Papa Jörg Heydt und wurden zum Ende hin von Markus Klausmann eingeholt, mit dem wir die restlichen zwei Etappen bezwangen. Zwischen den Stages fuhren wir im Sonntagstempo unsere Familytour und hatten auch an den Uphills unseren Spass.
Von den 80 Finalisten blieb mir Platz 20 mit dem ich im Endergebnis noch vor einigen fixen Downhilljunioren blieb.


Alles in Allem mal wieder ein erfolgreiches Dirtmasters, das mit super Wetter und zwei guten Ergebnissen belohnt wurde. Für das nächste Jahr würde ich mir allerdings wünschen, dass das 4X Finale wieder tagsüber stattfinden würde, da abends um 24h kaum noch Zuschauer anwesend waren, sondern lieber Party gemacht wurde – schade drum, denn Jared Graves mit verpatztem Start und zwei drei Mal Treten wieder an erster Position zu sehen, war mal wieder beeindruckend. :)

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