Dirtmasters Festival 2012 – SRAM X.0 Enduro Challenge

Direkt nach der Vorlesung ging es für zackige fünf Stunden Autofahrt aus der Hauptstadt gen Sauerland. Auf der Rennbahn noch ein kurzes Intermezzo gehabt, dass zum Glück glimpflich ausgegangen ist.
Donnerstag vor Ort in Winterberg schnappte ich mir gleich meine Startnummer für das Enduro-Rennen. Wie ich sofort hören musste wären die letzten drei Stunden Training zu wenig gewesen, um einmal den Rundkurs abzufahren. Ich schnappte mir einfach mein Radl und radelte drauf los. Nach Stage 1 holte ich noch die Kollegen von www.mtbisokay.de um Car-Low, Joscha, Aiko & Rick Schubert ein. Wir beschlossen uns die echt rutschigen Stages zusammen abzuklappern. Zeitlich fielen wir etwas aus dem Rahmen. Daher kürzten wir den Rennen-Rundkurs etwas ab und konzentrierten uns auf die letzten vier Stages. Einige Rutschpartien, Stürze und Sektionstrainingseinheiten später standen wir mit gemischten Gemütern wieder auf dem Festivalgelände. Bier in der Hand und beratschlagten, dass es ja garnicht mal sooo toll, aber auf der anderen Seite die Stages im Train zu fahren fast wie zu Hause auf den Hometrails wär. Quasi die Sonntagstour mit den Dudes, nur unter ‚Renndruck‘.

Abends stand dann noch die Quali an, die auf einer abgeänderten Version des Conti-Tracks stattfand. Ohne Vorbereitung huschte ich den Berg hinab.

Gut ausgeschlafen – vier Stunden Schlaf mit vier Stunden Alpenrausch in den Beinen..und dem Kopf, ging es Freitag Vormittag um 11h pünktlich ins Finale. Nach den ersten 100m auf Stage 1 hatte meine Kettenführung beschlossen nicht mehr zu existieren. Schnartsch und die Kette klemmte zwischen Bashguard und Kettenblatt. Während die Zeit weiterlief versuchte ich noch im Fahren hin- & herzuwackeln, damit sich die Kette wieder auf das Kettenblatt zieht. Dazu hatte sie aber keine Lust und ich schraubte sage und schreibe 13min am Rad (KeFü ab, Kurbeln ab, Kette runter & andersherum) bis ich weiterfahren konnte. Der Rest der Stage 1 lief sehr gut! Leider konnte ich somit nicht mehr den Zeitverlust einfahren und an den letztjährigen 8. Platz in der Einzelwertung anknüpfen.

Weit abgeschlagen ging es dann auf den 3 1/2 stündigen Rundkurs und den restlichen Stages, die alle mehr oder weniger gut liefen.

Platt, alle & mit einem Grinsen im Gesicht + neuer KeFü geht es in ein paar Wochen zum zweiten Stop der SRAM X.0 Enduro Challenge.
Fotos by Thomas Dietze

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