Specialized Enduro Series #4 Willingen

Der vierte Stop der deutschen Enduroserie fand in Willingen statt. Es wurde das BIKE-Festival ausgesucht, um ein vielversprechendes Rennen im großen Rahmen zu zelebrieren. Wie alle wissen hat es seit dem ersten Jahr des BIKE-Festivals vor etlichen Jahren, immer geregnet. Dieses Jahr sollte es bis auf ein paar Tropfen am Samstag Abend anders werden.
Es gab staubige Trails, ein paar Matschkuhlen, die aber nicht der Rede wert waren und viele HM bergHOCH! 43km; 1200hm. Hört sich auf den ersten „Blick“ interessant an. Willingen an sich gehört mit seinen Hügeln auch eher zu den flacheren Endurorennen.

Die Jahre zuvor fand die Specialized Enduro Challenge auf der Freeridestrecke des Bikeparks statt. Dies war immer mehr Downhillrennen, als Endurorennen.

Dieses Jahr ging es hauptsächlich berghoch und knapp 60% der Route teilte man sich mit der Marathonstrecke. Passend dazu hatte ich mein XC-HT (Willingen = Hügel = HT) dabei und es mit einem Alter von 10 Jahren das erste Mal auf ein Rennen losgelassen. Mit dabei zwei Getränkehalter (1x Trinkflasche, 1x Rockstar Energy-Dose): Abfahrt. Rucksack und Werkzeug ist sowieso nur Gewicht.

100mm Federweg und sechs Stages, von denen vier fast ausschliesslich berghoch oder auf dem selben Höhenniveau verliefen. Gleich auf Stage 1 verlor ich auf einer Highspeedpassage 50% meiner Trinkreserven –> sowieso nur Gewicht. Egal, weiter im Takt. Florian Kulike scheuchte mich mit seinem Enduroradl fleissig von Stage zu Stage.

Am Sonntag hatten wir einen speziellen Zeitplan. Florian musste nach Stage 3 zurück ins Fahrerlager. Umziehen und eben mal den Finallauf des Downhillrennens fahren. Zurück im Fahrerlager, in Enduroschale geworfen und die restlichen drei Stages fahren. Wir waren dermaßen spät dran, dass wir bei Stage 4 schon vermisst wurden und auf den letzten Beiden den Rest des Teilnehmerfeldes wieder einholten. Als Letzte der gesamten Startern wurden wir Stage für Stage von den zwei MX-Fahrern getriezt, die hinter uns die Aufgabe des „Besen hatten“. Zwei drei Fahrer konnte ich meinem 100mm Focus Black Hills 9.0 bergab einsacken und Florian war stets in Sichtweite (wenn die Geraden auf den DHs lang genug waren ;)).

Am Ende hiess es Platz 150 von über 200 Startern für mich. Zufrieden und in der Vorfreude auf das nächsten Marathon … ähhh Endurorennen (mitm Lokus).

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