Ein halbes Jahr später

Es sind nun fast sechs Monate seit der OP vergangen und fast ein dreiviertel Jahr seit meiner Verletzung.
Es gibt nichts Sehnlicheres als den Wunsch wieder Sport machen zu können. Am vergangenen Samstag war es soweit. Ich borgte mir ein Fahrrad und fuhr in den Deister. Raimund und Thomas warfen ein kritisches Auge auf mich.
Mir fehlen immer noch 20-30 Grad an Beugung, um wieder normal im Sattel sitzen und treten zu können.
Also stand ich oben am alten Klassiker, dem Grabtrail im Deister. Kurz Schwung holen und lospumpen. Die ersten Kurven waren extrem komisch. Ich wusste nicht wie weit ich mein Knie durchdrücken könnte, um Unebenheiten abfedern zu können.
Die ersten Sprünge liess ich noch „links (oder rechts) liegen“ und versuchte flüssig bergab zurollen. An Treten war noch garnicht zu denken. An ein zwei Stellen musste ich dann aber doch ein paar mal im Stehen antreten, sodass ich weiterfahren konnte.
Meine Schokoladenseite ist Links, sodass ich erst nach und nach mein rechtes Bein weiter belasten konnte. Ich merkte, dass mein Oberkörper noch ziemlich weit vorne war. Daran gilt es nun zu arbeiten, die optimale Körperhaltung wieder zu erlernen. Der Schonhaltung sei Dank sehen all meine Bewegungen noch sehr hölzern aus.
Ich war unglaublich froh, dass ich wieder frische Luft schnappen konnte. Es geht vorwärts. Der DH-Bock kommt die Tage, dann geht es endlich wieder auf die Piste.

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