Finale Ligure

Zum dritten Mal diese Saison trieb es mich nach Finale Ligure – wohl meinem Lieblingsfahrradrevier. Bestes Wetter wurde vorhergesagt, sodass wir uns pünktlich vor dem Wochenende der Enduro World Series auf den Weg machten.

Wir änderten unsere Pläne des Campens, da wir kurzfristig noch eine Ferienwohnung ergattern konnten. 150 Taler für zwei Personen/Fünf Nächte. Da kann man nicht ‚nein‘ sagen. Für den ersten Tag hatten wir uns Stage 1-4 als Trainingsetappen vorgenommen. Da wir kein Team hinter uns stehen hatten, das uns mit Shuttle unterstützt, mussten wir alle Stages per Pedes erreichen. Also früh raus. Der Wecker klingelt für uns die Tage um halb 7, damit wir gut vorbereitet starten konnten.Es musste also das Auto mit uns auf den Berg oder zumindest auf halber Höhe abgestellt werden. Wir suchten uns die kürzesten Uphills und oftmals ging es auch mit geschultertem Rad Wanderstiege hinauf. Oben trafen wir auf die eigentlichen Routen. Bergab konnten wir meistens nur eine Abfahrt machen.Tag 2 startete früh und mit einem langen Uphill vor uns. Stage 5 begann hinter der NATO-Base und ging mit einem Transfer zu Stage 6 über. Stage 6 war einfach mal acht Kilometer lang. 8km Sprint mit Uphillpassagen, aber dafür flowigen Trails, die hauptsächlich auf einem Bergrücken entlang führten. Absturzgefahr mit Todesfolge inklu!Berghoch musste wir uns dann die 1000hm nicht ausschliesslich auf dem Fahrrad geben, sondern konnte mit dem Rocky Mountain – Urge Team shutteln. Für uns waren somit zwei weitere Abfahrten möglich.Am Tag 3 organisierten wir uns ein Shuttle, sodass wir mit Finale Freeride alte und neue Trails fahren konnten. Eine willkommene Abwechslung!Am vierten Tag mussten wir wieder sehr früh raus, da wir pünktlich oben auf der NATO-Base sein mussten. Auch an diesem Tag stand uns wieder ein volles Programm bevor.Bestes Wetter und viel Fahrradfahrerei mit der Axtstielerei bescherten uns einen tollen Saisonabschluss (inklu drei Platten und einem abgebrochenen Bremshebel)!Der neuste Teil der Axtstielerei ist gerade in der Mache. Stay tuned.