Skandinavien 2015

Mit mehreren Tagen Verspätung konnten Thomas und ich Richtung Skandinavien starten. Unser Raumschiff wollte und wollte nicht fertig werden, also mussten wir alles nach hinten verschieben. Nach 18 Stunden Autofahrt erreichten wir den Bikepark Hafjell.

Die folgenden Tage sollten frisch und windig werden. Ab und zu schaute die Sonne raus. Sehr geil: Direkt im Bikepark campen, kostenlose Toiletten, Duschen und Inet – sowie Strom. Davon können sich die meisten (deutschen) Bikeparks eine Scheibe abschneiden!
Streckenmäßig erwartete uns einiges – inklu der DH WC-Strecke, sowie dem weltweit bekannten Rollercoaster-Trail. Wir groovten uns erstmal ein und dann saßen am Ende auch die dicken Sprünge. Schade, dass der Bikepark selbst nur am oberen Teil des Berges stattfindet. Wenn es runter zur Talstation gehen sollte, gab es nur eine Strecke, die sogar teilweise Forstwegartig ausgebaut war.
 
Einige Tage später ging es nochmal 7 Stunden Richtung Norden. 400km, nur Landstraße, keine Schnellstraßen, und fast nur 60km/h waren strapaziös. Unser Ziel hiess Bikepark Are in Schweden. Vor etlichen Jahren hatte ich von dem dortigen Bikefestival Wind bekommen.
Im Gegensatz zum Bikepark Hafjell: Steilere Strecken, weniger ausgebombt, MEHR Strecken, günstigere Tickets, dafür kein Campen im Bikepark. Es gibt vier Lifte, die den Berg von mehreren Seiten bedienen. Die Streckenvielfalt erstaunt beim ersten Blick auf die Übersichtskarte: Über 30! Doch letztendlich bleiben maximal 10 übrig, die man immer wieder fahren möchte. Als Lieblingstrail wurde der Shimano-Trail auserkohren.
Vom Terrain und der Bodenbeschaffenheit her, vergleichbar mit der A-Line. Keine ‚Knubbelsteinchen‘ wie auf dem Rollercoaster. Die Sprünge eher basic (keine Hips oder Gaps, sondern Tables und Step-Up/Downs). Dafür alles steiler geshaped! Weniger Highspeedsprünge, sondern mehr Airtime, vgl. Dirt Merchant/A-Line.
Leider war die große Gondelbahn für Biker gesperrt, da oben auf den richtigen Rumpelstrecken noch Schnee war. Nächstes Mal! Bei 5-8 Grad Celsius schwedischen Sommers genossen wir die Tage, bevor es 22 Stunden im Auto wieder zurück ging.

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