B3

Die B3 kennen wir schon aus etlichen Stauumfahrungen – und da wir mehr oder weniger auch auf/an der B3 wohnen, lag‘ es für uns nahe die Tour auch mal abzufahren. Selbstverständlich vom Süden in den Norden.

Neben ‚Untergrombach‘ als inoffizielle Fan-Stadt, gibt es auch von Wolfgang Groeger-Meier (seines Zeichens in bei Hannover aufgewachsen) ein Buch zur Liebe zum Autofahren auf geschichtsträchtigen und landschaftlich reizvollen Routen.

Wir haben den Ritt in zwei Tagen durchgezogen – was für uns als überdurchschnittlich routinierte Autofahrer garkein Problem darstellt. Mit genug FritzKola, lauter Musik und Knauf ist keine Fahrt zu lang.
Frei nach dem Motto: In Freiburg ist der Motor auch erst warm und zum Kaffe&Kuchen sind wir wieder pünktlich zurück.
Oder so ähnlich.

Und was haben wir gelernt?

  • Langsamer ist wie immer schneller
  • Der frühe Vogel fängt den Wurm
  • Die B3 ab F bis HH kennen wir schon aus dem FF
  • Innerstädtische Fahrbahnqualität ist im Süden (BaWü + Hesche) schlechter als im Norden
  • Landschaftlich reizvoll ist die B3 von Basel bis kurz vor Freiburg – mehr Abwechslung gibt’s erst ab Kassel bis zur Elbe – dazwischen liegt die ‚klassische BRD‘ mit vielen Wahlplakaten der Provinz und Beton mit hochgeklappten Bordsteinen
  • Innerorts geht’s in BaWü nur 20-30km/h (Geschwindigkeitsbegrenzung) – Geschiebe und Phantomstaus
  • Das Verhältnis von alten (30+ Jahre) Daimlern zu Audis liegt bei 20 : 1 (wir haben sogar mehr alte Opel Fronteras gesehen)
  • Ampelmännchen sind sogar im Süden
  • Anzefahr, Strietzelplöt, Zwesten, Obenruff – Hännoohhh – die Ortsnamen sind im Süden überdurchschnittlich
  • Je nördlicher man kommt, desto mehr – wenn Audi – dann Audi 80s sieht man
  • Blitzerdichte im Süden deutlicher höher – vergleichsweise wenig Polizei unterwegs
  • Burg Frankenstein bei DA kann man mal machen!
  • Im Norden gibt es mehr Alleen
  • Im Auto schlafen mit voll nachhinten gestellten Sitzen und gekippten Lehnen auf Gelsenkirchener Barock-Sesseln vollkommen ausreichend – eine kleine Fußbank für die Fersen wär‘ noch schön
  • Dometic 65 auf 0°C + zwei Handys + Navi = Yeti 1500X vollausreichend um Input/Output in der Waage zu halten; tendenziell mehr Input
  • 13L/100km Super bei normaler Fahrweise mit 5L auf 8 Töppe für Motortechnik der 70er ist voll im Rahmen – achso, es passen 95L rein
  • 30 Stunden Autofahren sind 30 Stunden Autofahren – und 921km reine Landstraßenfahrt auch